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Züchterberatung mit Eberschau in Malchin

24.04.2019


Am 03.04.2019 fand in Malchin die alljährliche Beschickerkonferenz statt. Nach einer Eberschau, in der neben der Programmeber des HSZV auch ausgewählte Endstufeneber vorgestellt wurden ging es laut Tagesordnung weiter. Frau Schuster und Frau Dohlsdorf stellten die Ergebnisse der Leistungsprüfungen in den Stationen Jürgenstorf (MV) und Ruhldorf (BRB) vor. Es kann gesagt werden, dass wir uns mit den Leistungen auf einem stabil hohem Niveau befinden. Dies gilt auch für die Fruchtbarkeitsleistungen in den Betrieben. Hierzu stellte Frau Dr. Wicke die Ergebnisse vor. Mit über 30 vitalen lebend geborenen Ferkeln je Sau und Jahr im Schnitt über die Betriebe konnte man auch zufrieden sein. Herr Schmoll stellte im Anschluss das neue Zuchtwertschätzprogramm Zwisss vor und ging dabei speziell auf die Anpaarungsplanung ein. Im Anschluss berichtete er noch vom EIP-Projekt "Einheimische Eiweißfuttermittel in der Schweinefütterung" und stellte Ergebnisse aus den Versuchen vor. Das Projekt endete im April 2019. Dr. Paulke von der LPA in Ruhlsdorf untersuchte die Ergbnisse der Gewichtserfassung bei Ferkeln und prüfte ob diese in eine Zuchtwertschätzung mit einlaufen sollte. Es wurde festgestellt, dass die vorhandene Datenmenge ausreichend ist und eine Integration in die Zuchtwertschätzung vorangetrieben werden soll. Frau Schuster stellte dann noch aktuelle Informationen vor, die zur Zeit die Schweinehalter umtreiben. Unter anderem ging es um den Kupierverzicht, die Kastration mit Isofloran, die geplante Änderung der Tierschutznutztierverordnung aber auch um die Beschickung der Deutschen Genbank (Kryokonserve) und dem aktuellen Stand zur ASP. Im Anschluss an die Beratung verabschiedete sich Frau Dr. Wicke mit einem Mittagsimbiss in den Ruhestand. Gegen 14:00 Uhr war die Veranstaltung dann aus.

 


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